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Grüne Zone rund um Uniklinik wird auf Eis gelegt

Mangels Zustimmung der Bevölkerung in diesem Wohnbereich wird das Projekt nun auf Eis gelegt.

Der Gemeinderat hat im September 2018 ein Verkehrsplanungsbüro mit einer Studie über die Einführung einer Grünen Zone rund um das Universitätsklinikum St. Pölten beauftragt. 


Gemäß dem Wunsch einiger BürgerInnen und dem Auftrag des Gemeinderates hat die "TRAFFIX Verkehrsplanung GmbH" eine Untersuchung rund um das Universitätsklinikum durchgeführt und die Einführung einer grünen Zone in diesem Bereich empfohlen. Rund 3.500 Haushalte wurden daraufhin direkt angeschrieben und zu insgesamt drei Informationsveranstaltungen mit eingehender Diskussion eingeladen. Die sachlichen Grundlagen wurden dort von ausgewiesenen Verkehrsexperten und von Mitarbeitern der Stadtplanung ausführlich erläutert.


Keine Mehrheit für Grüne Zone

Das Interesse, d.h. die Teilnahme blieb allerdings weit unter den Erwartungen. Nur knapp 3 % der im Gebiet gemeldeten BewohnerInnen, nutzte die Gelegenheit an den Veranstaltungen teilzunehmen.
Nach eingehender interner Beratung wurde nun entschieden, dass fachlich fundiert nicht darauf geschlossen werden kann, dass die Mehrheit der Bevölkerung die Einführung einer Grünen Zone wünscht. Im Gegenteil: Das Ergebnis ist so zu interpretieren, dass die Einführung einer Grünen Zone nicht gewünscht wird. Die Durchführung einer schriftlichen Umfrage ist ebenso wenig zielführend, denn selbst wenn sich dabei doppelt so viele BürgerInnen als bei den Informationsveranstaltungen beteiligen, kann dennoch kein begründeter Rückschluss auf eine Mehrheit gezogen werden. Somit bleiben die Regelungen für den ruhenden Verkehr rund um die Uniklinik bis auf weiteres unverändert bestehen.


Ausbau der Uniklinik abwarten

"Wir haben von Anfang an betont, dass wir die Grüne Zone rund um das Universitätsklinikum nur dann umsetzen werden, wenn dies die Mehrheit der dort wohnenden Bevölkerung ausdrücklich wünscht. Das ist offensichtlich nicht der Fall. Deshalb wird das Projekt auf Eis gelegt. Vielleicht brauchen wir die Studie dann in ein paar Jahren, wenn der weitere Ausbau des Universitätsklinikums mit dem Haus D bauverhandelt und umgesetzt wird. Dann könnte es ja zu einem Meinungsumschwung in der Bevölkerung kommen und dann können wir jederzeit das Thema wieder aufgreifen", sagt Bürgermeister Mag. Matthias Stadler.