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Leitungstausch in Innenstadt

Die Einbauten in der Domgasse und der Herrengasse werden ab März erneuert.

Trotz der Baustelle ist der Zugang zu allen Geschäften, Dienstleistern und Lokalen ungehindert möglich. Baustart ist im März 2019 - ab 2020 werden die beiden Gassen in neuem Glanz erstrahlen.

Auslöser für die Bauarbeiten ist so wie in der Kremser Gasse das Alter der Gas- und Fernwärmeleitungen, die erneuert werden müssen, damit die Betriebssicherheit und die Versorgung weiterhin gewährleistet bleibt.

Koordiniertes Vorgehen
„Die periodische Erneuerung der Ver- und Entsorgungsleitungen ist eine Maßnahme um die man nicht umhin kommt. Insofern ist eine Leitungserneuerung in der Fußgängerzone also nichts besonders“, erklärt Baudirektor DI Kurt Rameis.
Die Fußgängerzone ist allerdings ein sensibler Bereich und daher wird besonderes Augenmerk darauf gelegt, wiederholte Aufgrabungen in den kommenden Jahren zu vermeiden. Deshalb haben sich die Gemeindestraßenverwaltung (Pflasterung und Straßenbeleuchtung), die städtischen Ver- und Entsorgungsbetriebe (Wasserversorgung und Kanal), die Fernwärme St. Pölten Ges.m.b.H. (Fernheizung), die EVN Netz Niederösterreich GmbH (Strom und Gas), die Kabelplus GmbH (Internet, Kabel-TV) und die A1 Telekom Austria AG (Telekommunikation) eine gemeinsame, koordinierte Erneuerung aller unterirdischen Leitungen vereinbart. 
So soll eine möglichst zügige und den Geschäftsbetrieb möglichst schonende Abwicklung gewährleistet werden.

Straffer Zeitplan

Geplant ist in einem Zuge eine gemeinsame Sammelkünette für alle Hauptleitungen in der Domgasse und der Herrengasse herzustellen. Aufgrund der Länge des Bauloses ist ein übergreifendes Arbeiten möglich, sodass mehrere Tätigkeiten innerhalb der Baustelle gleichzeitig erfolgen können. Aufgrund der umfangreichen Arbeiten werden die Leitungserneuerungen die ganze Bausaison von März bis November 2019 in Anspruch nehmen.

Ungestörter Geschäftsbetrieb
Zu sämtlichen Haus- und Geschäftszugängen werden im Grabungsbereich Fußgängerbrücken errichtet, sodass eine Zugangsmöglichkeit während der gesamten Bauzeit gewährleistet ist. Der Fußgängerverkehr wird in den beiden Gassen aufrechterhalten, eine Zufahrtsmöglichkeit wird es aufgrund der zu geringen Restbreite allerdings keine geben.

Neue Pflasterung
Es ist vorgesehen im Jahr 2020 eine Neupflasterung herzustellen. Da dies in kleineren Abschnitten bewerkstelligt werden kann, wird die Störung geringer ausfallen. Die Pflasterung bereits 2019 zu erneuern ist straßenbautechnisch nicht empfehlenswert, da solche Aufgrabungen, auch bei sorgfältiger Ausführung, zu nachträglichen Setzungen führen könnten. Es wird daher immer, bei allen Aufgrabungen, eine Setzungsperiode abgewartet, bevor eine endgültige Straßenbefestigung hergestellt wird.

Über 1 Million Euro werden investiert
Den Startschuss für das Projekt wird der Gemeinderat in der Sitzung am 25. Februar 2019 geben. Allein für die Sanierung des Kanals werden 240.000,-- Euro freigegeben. Alle Einbautenträger zusammen investieren für die Grabungsarbeiten zirka 600.000 Euro, hier sind allerdings die Kosten für das Leitungsmaterial und die Verlegearbeiten noch nicht inkludiert. Für die Pflasterung wird mit Kosten von etwa 500.000 Euro gerechnet.