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Verkehrsfreigabe für neue Brücke

Heute erfolgt die Verkehrsfreigabe für die neue Brücke über die B 20 und die ÖBB-Strecke Hainfeld-St. Pölten bei der Wolfenberger Straße.

Die neue Brücke soll die gefährliche Eisenbahnkreuzung ersetzen und erhöht damit die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer.


An der Eisenbahnkreuzung im Zuge der Wolfenberger Straße in St. Pölten mit der parallel zur B 20 führenden ÖBB Strecke Hainfeld-St. Pölten ereigneten sich in den letzten Jahren immer wieder Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang. Aus diesem Grund haben das Land NÖ, die ÖBB Infrastruktur AG und die Stadt St. Pölten beschlossen, die Eisenbahnkreuzung bei der Wolfenberger Straße zu schließen und durch die Errichtung einer Überführungsbrücke über die ÖBB-Strecke und die B 20 zu ersetzen.


Gefährliche Eisenbahnkreuzung wird entfernt

Nach der nunmehr erfolgten Freigabe der neuen Brücke für den Verkehr kann mit dem Abbau der bestehenden Eisenbahnkreuzung begonnen werden. Die Bauarbeiten sollen im September 2019 abgeschlossen sein.

Millionen für die Sicherheit
Die Gesamtkosten von rund 7,3 Mio. Euro für die neue Brücke werden zu je einem Drittel von Land NÖ, ÖBB und Stadt St. Pölten getragen. Zwischen Land NÖ, ÖBB Infrastruktur AG und der Stadt St. Pölten gibt es ein Übereinkommen zur Auflassung von Eisenbahnkreuzungen im Raum St. Pölten. In diesem Übereinkommen wurde eine Drittelfinanzierung mit einem Gesamtvolumen von rund 14 Mio. Euro vereinbart.


Trasse der neuen Überführung

Die neue Verbindungsstraße mit einer Länge von rund 550 m beginnt am nördlichen Ende der Ernst-Maerker-Straße auf Höhe Zufahrt Parkplatz Adlermarkt. Von hier aus steigt die Trasse in nördlicher Richtung an und verläuft weiter in einem Rechtsbogen Richtung Osten, überquert mit einem Brückenobjekt die B 20 und die ÖBB-Bahnlinie Hainfeld-St. Pölten und im Anschluss fällt die Trasse wieder ab und mündet nach einem kurzen Linksbogen in die Zdarskystraße. Entlang der gesamten Trasse wurde einseitig ein kombinierter Geh- und Radweg errichtet. Die Brücke selbst hat eine Länge von 68,5 Metern und eine Breite von 11 Metern.


Wichtig für den Wirtschaftsstandort

"Auf der Eisenbahnkreuzung in der Wolfenberger Straße ist es trotz der vorhandenen Sicherheitseinrichtungen immer wieder zu sehr schweren Unfällen gekommen. Mit der neuen Brücke wird dieser Unfallhäufungspunkt nun entfernt und mehr Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer erreicht. Die neue Verbindung wertet auch den Wirtschaftsstandort enorm auf und wird für die bestehenden Betriebe und für die Unternehmensansiedelung Vorteile bringen", sagt Bürgermeister Mag. Matthias Stadler.